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Falbisoner
kritisiert Eichel-Pläne
Keine Feiertage
streichen
Der bayerische
ver.di-Landesbezirksleiter Josef Falbisoner
hat die Pläne von
Finanzminister Eichel zur
Streichung eines
Feiertages kritisiert. „Wir lehnen
die Streichung
eines Feiertages grundsätzlich ab,
egal welcher da
gerade zur Disposition steht“, sagte
Falbisoner.
Der Versuch, den
Haushalt über Mehrarbeit der Erwerbstätigen
finanzieren zu
wollen, sei ein Irrweg, sagte Falbisoner.
„Und dabei spielt
es keine Rolle, ob es sich um
eine wöchentliche
Arbeitszeitverlängerung handelt oder
ob sich die
Mehrarbeit in der Streichung eines Feiertages
versteckt“, so
Falbisoner.
Das Problem in
Deutschland bestehe hauptsächlich in
der hohen
Arbeitslosigkeit. „Arbeitszeitverlängerung -
gleich welcher Form
- vernichtet Arbeitsplätze. Eine
Haushaltskonsolidierung durch Streichung von Feiertagen
würde deshalb das
Problem der Arbeitslosigkeit weiter
verschärfen“,
kritisierte Falbisoner.
„Diejenigen, die
Arbeit suchen, finden keine, während
gleichzeitig andere
immer länger arbeiten sollen. Dafür
haben wir kein
Verständnis“, so Falbisoner.
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