Unser Thema:
lockte ca. 30
interessierte Teilnehmer am Dienstag, den 27.4. in die Gastwirtschaft zum Löwen
nach Freising.
Die
Podiumsdiskussion sollte klären -
wie ist denn die
Entwicklung in der Region Freising, dem Jobwunderland ?
OB Thalhammer
stellte fest, dass zu seinen Sprechstunden immer mehr Menschen kommen die
Probleme haben und sich das Leben nicht mehr wirklich leisten können. Die
Freisinger Tafel hat enormen Zulauf. Das bezeichnete der OB als schon
erschreckend und er sprach sich für den Mindestlohn aus, der die Situation
entspannen könnte.
Die Zahlen von
Frau Weber von der Agentur für Arbeit
sprechen eine leicht andere Sprache. Die Beschäftigtenzahlen sind im
Steigen und der gesamte Landkreis hat die geringste Arbeitslosigkeit zu
verzeichnen (wie schon immer). Grund ist nach Auffassung von Frau Weber die
solide Basis der Klein- und Mittelbetriebe in der Region und nicht der
Flughafen.
Christoph Frey vom
DGB München sieht auch in Freising die allgemeine Tendenz bestätigt: Gute,
solide Arbeitsverhältnisse wandeln sich
in prekäre Beschäftigung. Billigjobs sind auf dem Vormarsch.
Das untermauerte
er mit Zahlen und Fakten aus dem Landkreis und stellte zugleich die Forderungen
der Gewerkschaften vor, wie man diesem Trend entgegen wirken muss.
Auch das Problem
Flughafen wurde angesprochen – da wachsen die prekären Beschäftigungen
schneller als die Jets fliegen, so die Aussage von Betroffenen und die
Entwicklung hin zu den Billigjobs geht ungebremst weiter.
Wir befinden uns
im Sinkflug, sind aber noch immer nicht angekommen könnte man die gesamte
Situation beschreiben.
Wir bedanken uns
bei allen Beteiligten für den interessanten Abend und wir versprechen, dass wir
ganz sicher weitermachen, um wieder an Höhe zu gewinnen, um Arbeit wieder zu
dem zu machen was sie sein sollte:
Arbeiten um
ordentlich leben zu können, denn Arbeit muss sich lohnen !!